Bürgerbus Wendlingen am Neckar
Bürgerbus Wendlingen am Neckar

Verbandstag des Landesverbandes

 

Fred Schuster als Geschäftsführer im Amt einstimmig bestätigt

 

Am Sonntag, den 17.9.2017 fand in Salach der vierte Verbandstag des Landesverbandes proBürgerBus Baden-Württemberg e.V., der seinen Sitz ja in Wendlingen am Neckar hat, statt. Dabei wurden turnusgemäß auch Wahlen durchgeführt. Der Wendlinger Fred Schuster wurde einstimmig in seinem Amt als Geschäftsführer bestätigt. Dabei hob Präsident Sascha Binder, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, dessen unermüdlichen Einsatz für die Sache der Bürgerbusse hervor, die auch den Namen Wendlingen am Neckar landesweit Beachtung verschafft. In seinem Bericht hob Binder weiter die sprunghaft gestiegene Beratungsnachfrage hervor, der sich der Verband und vor allem Schuster stellen müsse. Hier sind für die Zukunft in Abstimmung mit dem Land Baden-Württemberg organisatorische Schritte erforderlich.

Neben den Wahlen und den verwaltungstechnischen Aufgaben wurden auch zwei Anträge verabschiedet. So wird sich der Verband weiterhin für eine bessere finanzielle Ausstattung der Bürgerbusse und eine Verstetigung der Förderung im Haushalt des Landes einsetzen. U.a. fordert der Verband, die Investitionsförderung wieder in den Bushaushalt des Landes zu integrieren und statt der Personenbeförderungsscheine eine jährliche Verwaltungskostenpauschale für die Betreiber zu gewähren. In einem zweiten Antrag wurde ebenso einstimmig beschlossen, dass in Zusammenarbeit mit den anderen Landesverbänden weiterhin an der Forderung nach einer Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts für Bürgerbusse auf 4,25 to. festgehalten wird. Insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Entwicklungen der E-Mobilität und er Umweltzonendiskussion besteht hier dringender Handlungsbedarf.

 

Gartenarbeit ist gefährlich!

 

Diese Erfahrung musste unser Beirat für den Bürgerbus Jürgen Steffen letzte Woche machen. Bei einem Sturz im Garten verletzte er sich so stark, dass er eine Woche im Krankenhaus verbringen musste und weiter auf unbestimmte Zeit für den "aktvien Dienst" ausfällt. Wir wünschen ihm von hier aus gute Besserung. Wir versuchen, den Bus am Laufen zu halten, lieber Jürgen.

Aktualisierung am 23.9.2017: Keine Veränderung, keine Prognose - wir wünschen Dir gute Nerven.

Montag, der 24. Juli 2017

 

Als ob das mit unserem Beirat Jürgen Steffen nicht schon Schlag genug war, nein, der Montag hatte es in sich: Am Sonntag früh stellt unser Fahrzeugwart Fritz Krämer bei seiner vorurlaublichen Kontrolle des Fahrzeuges fest, dass das Kühlwasser weg war. Grund hierfür war ein gebrochenes Ventil. Die Reparatur am Montagmorgen erbrachte das erfreuliche Ergebnis, dass dennoch der Motor keinen Schaden genommen hatte. Betrüblich war aber, dass wir wegen dieser Reparatur am Montagvormittag keinen Fahrdienst durchführen konnten. Der Kollege Wiens behängte morgens alle Haltestellen mit einem entsprechenden Hinweis und diesen dann in seiner Mittagspause auch wieder ab.

 

Alles Gut!? Mitnichten. Mussten wir doch dann am Abend auf der letzten Runde nach Bodelshofen leider einen Unfall verzeichnen. Dieser zeichnet auch unser Fahrzeug in der Weise, wie wir das beim Streifen eines Fahrzeuges schon des Öfteren feststellen konnten: Die seitlichen Stoßfänger rechts hinten und die beiden dazugehörigen Begrenzungsleuchten haben sich verabschiedet. So wir es unserem Fritz nach seinem Urlaub nicht langweilig.

Fahrzeug defekt

 

Aufgrund eines erneuten Schadens an der automatisierten Kupplung ist unser Fahrzeug seit nunmehr zwei Wochen außer Gefecht. Es fährt ein Ersatzbus, den wir wie üblich über die Fa. Charter Way geliehen haben. Es zeichnet sich aber ab, dass diese Übergangsphase ab Freitag, den 21.4.2017 vorbei ist.

50.000 Fahrgast

 

Bürgermeister Steffen Weigel konnte nun den 50.000 (zahlenden) Fahrgast begrüßen. Herr Johannes Wiest nutzt den Bus regelmäßig mit seiner Betreuerin um von der Weinhalde in die Stadt und zurück zu kommen. Im Bild vor unserem Ersatzbus an der Haltestelle Rathaus Fritz Krämer und Jürgen Steffen vom Leitungsteam des Bürgerbusses, Fahrer Rolf Grünenwald (alle hintere Reihe von links), Bürgermeister Steffen Weigel, der Jubilar Johannes Wiest und seine Betreuerin Magdalena (vordere Reihe von rechts).

 

Tatsächlich hat der Bürgerbus aber bereits deutlich mehr Menschen seit dem Betriebsbeginn befördert. Nicht genau erfasst, sondern nur stichprobenartig erhoben werden die Fahrgäste, die unentgeltlich befördert werden. Dies sind Fahrgäste mit VVS-Fahrausweis (nur noch bis zum 30.6.2017) sowie Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis und Kinder unter 6 Jahren. Hier sind die Anteile in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und liegen derzeit bei durchschnittlich 15% des Fahrgastaufkommens.

Das war 2016

 

Wir haben den Beweis angetreten: Der Bus fährt auch im zusammengeklebten Zustand. Aber Spaß beiseite: In diesem Jahr hatten wir verschiedene Sonderaufgaben wahrzunehmen, die uns im normalen Geschäftsgang sehr eingeschränkt haben. So haben Sie sicherlich alle bemerkt, dass wir in diesem Jahr kein Fahrer- und Sponsorenfest durchgeführt haben. Ursache war die erhebliche Belastung des Ehrenamts durch zwei größere Projekte. Zum einen waren wir hoffnungfroher Bestandteil des Landesmodellversuchs E-Bürgerbus im Rahmen des mit EU-Mitteln geförderten Schaufensters e-Mobilität. Dass wir dabei zunächst mit einem Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Hochschule Esslingen fuhren, erschien uns als nicht weiter tragisch. Tatsächlich hat sich dies aber für die Fahrer dann zum Teil als blanker Horror herausgestellt, war doch Bedienung und "Auftanken" sehr umständlich und für Gelegenheitsfahrer nicht so ohne weiteres leistbar. Durch zahlreiche Ausfälle kamen so nur wenige Versuchstage zusammen, die aber das organisierende Ehrenamt und die Fahrer auf's Äußerste belasteten. Folgerichtig haben wir dann den zweiten Teil des Versuchs mit dem reinen E-Fahrzeug abgesagt. Die betreuende Universität Stuttgart hat sich dann unserem Vorschlag angeschlossen, den E-Bus durch einen "Profifahrer" durch Hinterherfahren in einem Simulationsbetrieb einzusetzen und damit die erforderlichen Daten zu bekommen. Wir warten nun alle gespannt auf die Ergebnisse und den Endbericht.

 

Das zweite Projekt war eigentlich gar kein Projekt. Bedingt durch technische Probleme und einige kleinere sowie eine große Blessur war unser Bus in diesem Jahr recht häufiger Gast in unseren beiden Vertragswerkstätten in Köngen (Kummich) und Steinenbronn (FKZ-Süd). Wir sehen daran, dass das Fahrzeug sehr beansprucht wird. Wir wissen aber auch den großen Einsatz vor allem von Jürgen Steffen und Fritz Krämer zu würdigen, die die ganzen Termine und Transfers betreut haben - in der Regel immer Mittwochs.  Ganz herzlichen Dank Euch beiden.

 

Die Fahrergruppe ist im wesentlichen zusammengeblieben. Allerdings musste der eine oder andere zeitweise aussetzen. Zum Ende des Jahres hin musste unser Dieter Boehlke leider gesundheitsbedingt aussteigen. Aber durch Elsbeth bleibt uns die Familie Boehlke auch weiterhin treu. Dir lieber Dieter ganz herzlichen Dank für die vielen Fahrten und die sonstige Unterstützung.

 

Bedanken möchte ich mich auch bei Richard Blaha, der ein Jahr lang unsere Homepage aktuell gehalten hat und leider aus persönlichen Gründen dann seinen Ausstieg erklärte. Auch Dir lieber Richard vielen Dank für die Unterstützung.

 

Auch in diesem Jahr war der Bürgerbusbetrieb wieder getragen durch eine große Teilhabe. Nicht nur die Zahl der Fahrgäste liegt wieder bei weit rund 15.000. Viele Sponsoren aus Wirtschaft und Handel haben unseren Betrieb mit ihren Werbungen ebenso unterstützt, wie die Stadtverwaltung um Bürgermeister Steffen Weigel, der auch als Fahrer mit tollem Beispiel voran geht. Darüberhinaus nehmen viele Menschen Anteil an dieser Einrichtung, was man den vielen Fragen und positiven Bekundungen entnehmen kann. Der Bürgerbus hat sich zu einer Gemeinschaftseinrichtung entwickelt, die einen wichtigen sozialen Baustein in unserer Stadt darstellt.

 

Ich wünsche nun allen Fahrgästen, Sponsoren, Fahrern, Organisatoren, Fans und Unterstützern unseres Busses ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und für 2017 viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

 

Fred Schuster,

Vorsitzender des Bürgervereins Wendlingen e.V.

 

Der RELEX fährt - Neuer Bussteig für den Bürgerbus

 

Mit der seit 11. Dezember 2016 fahrenden Buslinie X10 ist erstmals Wendlingen am Neckar auf kurzem Wege direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Flughafen Stuttgart angebunden - und nebenbei erreicht man jetzt auch ohne Umwege Denkendorf und Neuhausen. Die Fahrzeuggröße hatte leider zur Folge, dass wir unseren Halteplatz am ZOB, Bussteig 3 räumen mussten. Der Bürgerbus hält nunmehr am Bussteig 1.

Überlegungen zum "neuen" Bürgerbus

 

Ab 1.7.2017 wird es in Wendlingen am Neckar erstmals Stadtbuslinien geben. Diese werden mo-fr von 5 bis 24 Uhr, sa von 6 bis 24 Uhr und so von 7 bis 24 Uhr mindestens stündlich, werktags in den Hauptverkehrszeiten auch halbstündlich unterwegs sein. Die ausgeschriebene Konzeption sieht zwei Ringbuslinien ausgehend vom Bahnhof vor. In dieses Gerüst müssen wir den Bürgerbus neu einpassen. Dem anhängenden Plan können Sie entnehmen, dass es hierfür durchaus erfolgversprechende Ansätze gibt. Sobald der Busunternehmer feststeht, wird sich die Betriebsleitung mit ihm zusammensetzen. Danach werden wir uns im Fahrerkreis Gedanken über die Architektur unseres Bürgerbusangebotes machen. Im nächsten Jahr stehen dann neben dieser Neuorientierung unseres Busdienstes auch die Wiederholungsuntersuchungen für die Verlängerungen unserer ersten Personenbeförderungserlaubnisse an. Hierzu erhalten Sie alle zu gegebener Zeit wieder ein Schreiben für den BAD, mit dem Sie wieder einen Termin vereinbaren können.

 

Stadtbus - Bürgerbus

 

am 1.Juli 2017 geht für die Stadt Wendlingen am Neckar ein langer gehegter Wunsch in Erfüllung. Endlich bekommen auch wir einen Busstadtverkehr, der die Wohngebiete an den Bahnhof anbindet und so hoffentlich für viele Berufspendler zu einer echten Alternative für das eigene Auto wird. Die beiden neuen Linien (154 - Wendlingen, 155 - Unterboihingen) werden, wie das ganze sogenannte Linienbündel 6 (Linien 151, 152, 184, 196) von der Fa. OVK in Kirchheim gefahren. Ein erstes Abstimmungsgespräch mit diese neuen Konzessionär verlief durchaus positiv, sodass wir optimistisch an die Veränderungen, die mit diesem neuen Angebot für den Bürgerbus einhergehen, herangehen. In einem ersten Schritt werden die Fahrer ein Modell entwickeln, welches dann vom Gemeinderat beschlossen und vom Landratsamt genehmigt werden muss. Wir freuen uns auf einen kreativen Prozess und auf die künftigen Fahrten.

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